Sammlung Hilde Heyduck-Huth

Im Bilderbuchmuseum sind 122 Originale zu 10 Bilderbüchern der Künstlerin vorhanden. Die Sammlung umfasst Arbeiten aus der Zeit von 1967 bis 1976 und dokumentiert die Entwicklung und Variationsbreite des Schaffens von Hilde Heyduck-Huth.

Hilde Heyduck-Huth wurde 1929 als Tochter eines Pfarrers im Taunus geboren. Nach dem Studium der Malerei und Grafik in Kassel war sie zunächst als Kunsterzieherin tätig und begann 1957 als freischaffende Künstlerin zu arbeiten.

Hilde Heyduck-Huth – Kommt ein Mann mit Katz und Huhn, Text: Gina Ruck-Pauquèt, Neuer Finken-Verlag, Oberursel 1988
Hilde Heyduck-Huth – Kommt ein Mann
mit Katz und Huhn, Text: Gina Ruck-Pauquèt,
Neuer Finken-Verlag, Oberursel 1988

Ihr erstes, 1961 erschienenes Bilderbuch „Wenn die Sonne scheint“, wurde sofort für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert.

Heyduck-Huth zeigte in ihren frühen Bilderbüchern eine unzerstörte Welt, ihre schlichte Bildsprache zeichnete sich durch eine klare Farbpalette und deutlich umrissene, auf das Wesentliche reduzierte Formen aus.
Ab Mitte der 80er Jahre arbeitete Heyduck-Huth verstärkt für ältere Kinder und Erwachsene und gestaltete Bücher mit religiösen und philosophischen Themen von eindrucksvoller Tiefe.

Ihre Arbeiten zum Buch "Tanzen können auch die Steine" dokumentieren beispielhaft diese Entscheidung der Künstlerin und sind in der Sammlung des Museums einzusehen.

Zu einer Ausstellung des Museums 2004 erschien der Bestandkatalog "Die Welt im Bilderbuch".
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